IBM
Die International Business Machines Corporation (IBM) mit Hauptsitz in Armonk, New York, ist der weltweit größte Anbieter von Produkten im Bereich Informationstechnologie und ein führender Systemintegrator. Im Jahr 2007 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 98,6 Mrd. US-Dollar. IBM ist in 170 Ländern aktiv und hat mehr als 330.000 Mitarbeiter. In der größten europäischen Ländergesellschaft, der IBM Deutschland GmbH, sind rund 23.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Niederlassungen beschäftigt.
Dem Einzelhandel und der Konsumgüterindustrie bietet IBM eine breite Palette an E-Business-Lösungen. Dazu zählen leistungsfähige drahtlose Anwendungen (Wireless), Kassen- und Kiosksysteme. Außerdem berät IBM Kunden im Hinblick auf IT-Strategie und -Planung sowie Optimierung der Prozesskette (Supply Chain). IBM ist seit mehr als 20 Jahren Marktführer im Bereich Kassensysteme für den Einzelhandel.
Standards vorantreiben
IBM beschäftigt sich intensiv mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen. Ziel ist es dabei stets, die Prozesse der Kunden zu verbessern. Ein wichtiger Baustein für viele Lösungen ist die Radiofrequenz-Identifikation (RFID). In Handel und Logistik lässt sich mithilfe von RFID die gesamte Prozesskette optimieren – und zwar ganz im Sinne der "Consumer Driven Supply Chain", also ausgehend von den Bedürfnissen der Verbraucher. IBM bietet auch Firmen aus anderen Branchen RFID-Lösungen an, beispielsweise der Pharma- oder Automobilindustrie. Darüber hinaus engagiert sich IBM maßgeblich dafür, die Standards der RFID-Technologie weiterzuentwickeln, etwa im Rahmen der Organisation EPCglobal. So hatte IBM den Mitvorsitz einer Arbeitsgruppe, die die Standardisierung des EPC-Informationsservice (EPCIS) fertiggestellt hat. Der EPCIS ermöglicht Herstellern und Händlern unabhängig von der verwendeten Hard- und Software, produkt- und prozessbezogene Daten einheitlich zu erfassen, zu speichern und weiterzuverarbeiten.
Flexible Lösung für den Future Store
Als Platinum-Partner der METRO GROUP Future Store Initiative hat die IBM Deutschland GmbH für den ehemaligen Future Store in Rheinberg ein Gesamtsystem entwickelt, das beispielsweise RFID-Anwendungen, Warenwirtschafts- und Kassensysteme miteinander vernetzt. Alle RFIDbasierten Geräte und Anwendungen mit ihren unterschiedlichen technischen Anforderungen kommunizieren über den IBM WebSphere RFID Premises Server. Diese äußerst flexible Lösung hat IBM im Rahmen der METRO GROUP Future Store Initiative entwickelt und zum ersten Mal in einen Verkaufsraum eingebunden. Darüber hinaus unterstützt IBM die vollständige Integration verschiedener Module und Anwendungen im WLAN- und LAN-Bereich. Im Verkaufsraum des real,- Future Stores in Tönisvorst stehen in mehreren Warenabteilungen Info-Terminals von IBM, die sowohl Kunden als auch Mitarbeiter bedarfsorientiert unterstützen. Sie eröffnen dem Verbraucher ein neues Einkaufserlebnis und ermöglichen Mitarbeitern den Zugriff auf nützliche Informationen.
IBM ist stolz auf die hervorragende strategische Partnerschaft mit der METRO GROUP und den anderen Partnern der Initiative. Der real,- Future Store beweist, dass RFID-Technologien den Schritt aus dem Labor in den Alltag des Handels geschafft haben.
AUSGEWÄHLTE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN
IBM Pecuron
Mit der Bezahlstation Pecuron hat IBM eine Lösung für den Verkaufsraum (Point of Sale) geschaffen, die den Kassiervorgang völlig neu gestaltet – und wesentlich vereinfacht. Nachdem der Kunde seine Artikel an einem Lesegerät selbst erfasst hat, erhält er einen Bon mit dem zu zahlenden Betrag. Seinen Einkauf begleicht er anschließend an der Bezahlstation Pecuron. Dort kann der Kunde sowohl bar als auch mit EC- oder Kreditkarte bezahlen. Darüber hinaus ermöglicht IBM zukünftig auch Zahlungen über eine NFC-Schnittstelle (Near Field Communication) oder andere innovative Technologien. Die Vorteile des Bezahlterminals: Durch die Trennung von Scan- und Kassiervorgang sorgt das System für eine höhere Flexibilität, verkürzt Wartezeiten und verbessert so die Prozesse im Handel. Das Terminal kann auch größere Mengen an Münzgeld annehmen und prüft die Echtheit von Geldscheinen automatisch. Darüber hinaus lassen sich zusätzliche Dienstleistungen, wie beispielsweise der Gutscheindruck, integrieren.
IBM Loss Prevention & Video Smart Surveillance
Im Handel sind die Gewinnspannen geringer als in anderen Branchen. Warendiebstähle oder -verluste zu verhindern, spielt deshalb eine große Rolle. IBM hat effiziente Lösungen entwickelt, um zunächst nicht registrierte oder fehlerhaft erkannte Artikel an der Kasse korrekt abzurechnen. Dazu kombiniert das Unternehmen eine digitale Kontrolle per Videokamera (Video Smart Surveillance) mit einer Warenerkennung, die auch Artikel in schwer einsehbaren Bereichen des Einkaufswagens automatisch identifiziert und verrechnet (Bottom-of-Basket). Der Vorteil des Systems: Es ermöglicht, relevante Flächen, etwa Wareneingänge oder Lagerräume, mithilfe virtueller Lichtschranken zu überwachen. Registriert die Software eine Bewegung, die zuvor als unzulässig klassifiziert wurde, löst sie ein Signal aus. Das Fachpersonal kann sofort reagieren.
IBM Retail Integration Framework
Das Retail Integration Framework ist eine Software-Architektur mit aufeinander abgestimmten Lösungen für die nahtlose IT-Integration. Es unterstützt dabei das von der Association for Retail and Transaction Standards (ARTS) festgelegte Kommunikationsformat RTI. Die vordefinierten Business Services und Middleware mit industriespezifischen Erweiterungen lassen sich flexibel, schnell und kostengünstig einführen. Das Retail Integration Framework gilt als erste echte SOA-Implementierung (serviceorientierte Architektur) für den Einzelhandel. Dabei lassen sich die vorhandenen EDV-Komponenten so koordinieren, dass einzelne Anwendungen (Tabellenkalkulation, Textverarbeitung) zu übergeordneten Services (Einrichten eines Benutzerkontos, Ausführung einer Bestellung) zusammengefasst werden. Der Einzelhandel profitiert von zahlreichen Wettbewerbsvorteilen: Das System ermöglicht beispielsweise einen sicheren Datenaustausch zwischen Filiale und Zentrale in Echtzeit. Der Ressourceneinsatz im Unternehmen (Enterprise Resource Planning) lässt sich effizient steuern.
IBM Workforce Management
Mit der Software IBM Workforce Management können Unternehmen den Einsatz ihrer Mitarbeiter effizienter gestalten und dabei gleichzeitig die Qualität ihrer Leistungen sicherstellen. Sie unterstützt Nutzer dabei, die Kernfragen einer erfolgreichen und kostenoptimierten Filialführung zu beantworten, zum Beispiel: Wie viel Zeit verbringen die Mitarbeiter mit welchen Tätigkeiten? Und wie lassen sich Übergaben zwischen den Personalschichten effizienter gestalten? Die Vorteile von IBM Workforce Management sind zahlreich: Die Software hilft dabei, Arbeitsprozesse zu optimieren, damit mehr Zeit für die Kundenbetreuung gewonnen wird. Durch die Kontrolle ausgewählter Qualitätskriterien verbessern sich die Arbeitsergebnisse. Gleichzeitig bleiben die Personalkosten konstant. Handelsunternehmen, die ihre Personaleinsatzplanung verbessern wollen, berät IBM auch kundenindividuell.
ANSPRECHPARTNER
Klaus Peise
Partner – Retail und Supply Chain Management
IBM Global Business Services
Telefon: +49 211 4762 396
E-Mail: peise@de.ibm.com
www.ibm.de
Joachim Riegler
Marketing Manager – Handel, Konsumgüter, Transport & Touristik
IBM Deutschland GmbH
Telefon: +49 69 6645 1515
E-Mail: riegler@de.ibm.com
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