METRO GROUP weitet RFID-Einsatz nach Europa aus
Im Rahmen des CeBIT Forums Auto ID/RFID teilte die METRO GROUP mit, dass 2008 die nächste Phase des flächendeckenden Einsatzes der Radiofrequenz-Identifikation (RFID) in Deutschland eingeleitet wurde. Nach dem erfolgreichen Start im Oktober 2007 werden nun 200 weitere Standorte der Vertriebsmarke Real mit RFID-Lesegeräten an den Wareneingangstoren ausgestattet. Bei der Vertriebsmarke Metro Cash & Carry Deutschland werden bereits heute durchschnittlich 40 % aller verkauften Waren auf Paletten angeliefert, die mit RFID ausgestattet sind. Metro Cash & Carry bereitet darüber hinaus den operativen Einsatz der Funktechnologie in seinen französischen Märkten vor.
"Die Ausweitung des RFID-Einsatzes bei Real und Metro Cash & Carry zeigt, dass das Potenzial von RFID in der Handelslogistik gehoben wird", so Dr. Gerd Wolfram, Geschäftsführer der MGI METRO GROUP Information Technology, bei der Vorstellung der Pläne auf der CeBIT. RFID beschleunigt die Abwicklung des Wareneingangs deutlich, so werden Lkw-Wartezeiten verkürzt und Transportwege lassen sich optimieren. Mit RFID-Etiketten können Paletten jeweils automatisch registriert und Lieferungen in Sekundenschnelle auf Vollständigkeit überprüft werden. Damit lässt sich die Genauigkeit der Warenwirtschaft entscheidend verbessern.
RFID macht Logistik effizienter – ein Vorteil für Handel und Hersteller
Die METRO GROUP und ihre IT-Partner unterstützen Hersteller, die den Einsatz von RFID beabsichtigen. Maßgeschneiderte "Starter Kits" erleichtern die ersten Schritte mit der innovativen Technologie. So kann auf dem Weg hin zur transparenten Lieferkette auf die Erfahrung der METRO GROUP und ihrer Partner zurückgegriffen werden. Ab Mitte 2008 können Industriepartner, die operativ am RFID-Einsatz der METRO GROUP teilnehmen, ganz bequem online einen Überblick über ihren Warenfluss erhalten: Im Lieferantenportal Metro Link werden zusätzliche Daten bereitgestellt, die jederzeit genau zeigen, wann und wo eine Lieferung innerhalb der METRO GROUP registriert worden ist. Auch die RFID-Pilotprojekte der METRO GROUP tragen dazu bei, den Einsatz der Technologie voranzutreiben.
Ein weiterer Schritt zur vollständigen RFID-Prozesskette
Seit Ende 2007 bereitet die METRO GROUP den Praxiseinsatz von RFID im Lagerbetrieb vor. Unter den extremen Bedingungen in einem Tiefkühllager bei minus 24 Grad Celsius muss sich vor allem die Hardware bewähren. Zusammen mit ihren Technologiepartnern entwickelt die METRO GROUP hierfür unter anderem innovative Lösungen für die Verwendung von RFID-Lesegeräten auf Gabelstaplern. Die entsprechenden Tests sind erfolgreich verlaufen, nun wird die Anwendung für den operativen Betrieb weiterentwickelt. Mit der Ausstattung eines Hochregallagers macht die METRO GROUP einen entscheidenden Schritt hin zum integrierten RFID-Einsatz entlang der gesamten Prozesskette vom Hersteller bis in den Verkaufsraum.
Ansprechpartner
Antonia Voerste
METRO GROUP
Telefon: +49 211 6886 2869
Fax: +49 211 969 490 6048
E-Mail: voerste@metro.de
METRO GROUP
Telefon: +49 211 6886 2869
Fax: +49 211 969 490 6048
E-Mail: voerste@metro.de
Die METRO GROUP zählt zu den bedeutendsten internationalen Handelsunternehmen. Sie erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 66 Mrd. €. Das Unternehmen ist in 31 Ländern an über 2.400 Standorten tätig und beschäftigt rund 290.000 Mitarbeiter. Die Leistungsfähigkeit der METRO GROUP basiert auf der Stärke ihrer Vertriebsmarken, die selbstständig am Markt agieren: Metro/Makro Cash & Carry – Weltmarktführer im Bereich Selbstbedienungsgroßhandel –, Real SB-Warenhäuser, Media Markt und Saturn – europäischer Marktführer im Bereich Elektrofachmärkte – sowie Galeria Kaufhof Warenhäuser.















