Schnell und sicher unterwegs
Wer sich heute in ein Auto, Schiff oder Flugzeug setzt, möchte vor allem eines: schnell, sicher und bequem von A nach B reisen. RFID kann dazu einen Beitrag leisten. Ob Sicherheitskontrollen, Fahrkartenkauf oder Mautbezahlung – die Technologie sorgt auch unterwegs für die zügige Abwicklung ehemals zeitraubender Routineprozesse.
Quick Check-in
Die finnische Fluggesellschaft Finnair bietet ihren Stammkunden ein sogenanntes E-Ticket an. Darin ist ein RFID-Transponder integriert. Betritt der Fluggast eine Schleuse mit Lesegerät, prüft das System automatisch die auf dem Ticket gespeicherten Daten. Stimmen diese mit den in der Datenbank hinterlegten Informationen überein, gibt die Software "grünes Licht". Bei Inlandsflügen kann der Passagier nun ohne weitere Kontrollen passieren. Langwieriges Einchecken und Boardingprozesse entfallen.
Bargeldloser Nahverkehr
In Tokio können Fahrgäste ihre Bahntickets mit einer elektronischen Fahrkarte bezahlen. Die Super Urban Intelligent Card (Suica) lässt sich am Automaten mit einer beliebigen Summe aufladen. Um einen Fahrschein zu lösen, genügt es, ein Lesegerät zu passieren. Dieses erfasst die Kosten und bucht sie vom Guthaben ab. Auch Bahnhofskioske akzeptieren die Suicas mittlerweile als Zahlungsmittel. Wegen des großen Erfolgs ziehen immer mehr Geschäfte nach.
Zahlen im vorüber fahren
In den USA hilft der sogenannte E-ZPass, Wartezeiten an den Mautstationen zu reduzieren. Die mit einem aktiven RFID-Transponder versehene Guthabenkarte wird einfach hinter der Windschutzscheibe des Fahrzeugs befestigt. An den Mautstationen fahren E-ZPass-Besitzer auf einer eigenen Fahrspur. Lesegeräte erkennen die von der Karte übermittelten Daten, eine spezielle Software bucht den fälligen Betrag automatisch vom Guthaben ab – ohne dass der Fahrer anhalten muss.

















