Alles im grünen Bereich
Der moderne Kunde wünscht sich Produkte, die optimal auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Industrie-, Land- und Forstwirtschaft stehen deshalb vor der Herausforderung, Tausende von Bauteilen, Erzeugnissen und Arbeitsschritten immer wieder richtig zu kombinieren. Die kostengünstige Lösung heißt RFID. Die Technologie trägt dazu bei, teure Montagefehler und Schwund zu vermeiden sowie die Produktqualität zu verbessern.
Ein Ausweis für Bäume
Die Cambium-Forstbetriebe beliefern Sägewerke und Papiermühlen Jahr für Jahr mit etwa 400.000 Baumstämmen. Um Schwund und Beschädigungen zu reduzieren, setzt das Unternehmen seit November 2005 RFID ein. Wertvolle Holzarten wie Buche und Fichte werden mit Transpondern versehen. Die darauf gespeicherten Daten – Artikelnummer, Baumart, Länge und Qualität – lassen sich über ein mobiles Lesegerät erfassen und an eine zentrale Datenbank weiterleiten.
Intelligente Montage
Eine auf den Kunden maßgeschneiderte Produktion – das hat sich BMW bei der Produktion der neuen 3er-Serie auf die Fahnen geschrieben. Besonders wichtig dabei: die von den Zulieferbetrieben benötigten Komponenten müssen zum richtigen Zeitpunkt vorliegen. Dabei geht es vor allem um den so genannten Kabelbaum. Er steuert die zahlreichen Anwendungen im Cockpit des Fahrzeugs. Um sicherzustellen, dass jedes Fahrzeug "seinen" Kabelbaum erhält, arbeitet BMW mit RFID. Der Automobilkonzern stattet jeden Kabelbaum mit einer eigenen Verpackung samt RFID-Transponder aus. Der Datenspeicher enthält eine Seriennummer, die einem bestimmten Fahrzeug zugeordnet ist. Bei der Anlieferung und unmittelbar vor der Montage wird die Nummer verifiziert – Verwechselung ausgeschlossen.
















