Qualität vom Feinsten
Der Verbraucher von heute ist anspruchsvoll, aufgeklärt und selbstbewusst. Je nach Situation und Befindlichkeit bestimmt mal der Preis, mal die Atmosphäre, die Bequemlichkeit oder das Image der Einkaufsstätte sein Kaufverhalten. Unternehmen müssen sich auf die veränderten Bedürfnisse einstellen und eine hohe Service- und Produktqualität sicherstellen. Dabei unterstützt sie RFID.
Funkelnde Juwelen
Der Schweizer Juwelier De Grisogono hat die Inventarisierung und Diebstahlsicherung in den Filialen auf RFID umgestellt. Gerade einmal 13 mal 13 Millimeter groß sind die Transponder, die an den Schmuckstücken angebracht sind. Zu jedem Objekt sind Bild und Beschreibung in einer Datenbank hinterlegt. Werden die Ringe, Armreife und Luxusuhren am Ende eines Arbeitstags wieder im Tresor eingeschlossen, prüft ein Lesegerät automatisch deren Vollzähligkeit. Fehlt ein Schmuckstück, erhalten die Mitarbeiter einen Warnhinweis. Die Technologie ist unter anderem in den Genfer und Pariser Filialen von De Grisogono im Einsatz. Die weltweite Einführung der Technologie ist geplant.
Gütesiegel für Käse
Laut EU-Verordnung darf nur Hartkäse aus Kuhmilch, der in den norditalienischen Provinzen hergestellt wurde, den traditionsreichen Namen Parmigiano-Reggiano tragen. Die hohe Qualität hat ihren Preis: Bis zu 300 Euro kostet ein Laib des Parmesans. Das lockt Fälscher an, die minderwertige Ware auf den Markt bringen. Ein Verbund norditalienischer Käseerzeuger wehrte sich erfolgreich gegen die betrügerische Konkurrenz. In die Kruste des Parmiggiano-Reggiano "Virgilio" sind RFID-Transponder eingelassen. Darüber lassen sich Informationen wie Herkunft, Herstellungsdatum, Qualität und Preis abrufen. Ein 2003 abgeschlossenes Pilotprojekt bestätigte, dass Verwechslungen und Reklamationen dank RFID ausgeschlossen sind.

















