Funktechnologie im Fokus
Die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) ist die Schlüsseltechnologie für den Handel der Zukunft. Die METRO GROUP Future Store Initiative treibt die Entwicklung und Einführung der Technologie aktiv voran.
Funktionsweise
Herzstück von RFID ist der Smart Chip oder Transponder. Im Handel wird er mittels spezieller Klebeetiketten auf Paletten, Kartons oder in Form eines Hängeetiketts auf Textilien angebracht. Auf dem Chip ist eine Zahlenkombination gespeichert, der sogenannte Elektronische Produktcode (EPC). Damit lassen sich Objekte eindeutig identifizieren: Spezielle RFID-Lesegeräte erfassen den EPC und leiten ihn an eine Datenbank weiter. Dort sind beispielsweise Informationen zu Hersteller, Preis oder Versanddatum hinterlegt und für autorisierte Nutzer einsehbar.
Einsatzgebiete
RFID wird bereits seit den 1970er-Jahren kommerziell genutzt, beispielsweise in der Luftfahrt oder in der Containerlogistik. In den vergangenen Jahren haben sich neue Anwendungsgebiete ergeben. So verbessern immer mehr Kliniken mithilfe von RFID die Behandlung von Patienten. Handels- und Konsumgüterunternehmen setzen die Funktechnologie in Lagermanagement und Logistik ein. RFID trägt dort dazu bei, Prozesse zu optimieren und Kosten zu reduzieren.
RFID bei der METRO GROUP
Als erstes Handelsunternehmen weltweit hat die METRO GROUP 2004 damit begonnen, RFID schrittweise in ausgewählten Lägern und Märkten der Vertriebsmarken Metro Cash & Carry, real,- und Galeria Kaufhof einzuführen. Heute statten rund 180 Industriepartner ihre für die METRO GROUP bestimmten Paletten und Kartons mit Transpondern aus. Darüber hinaus testet die METRO GROUP in verschiedenen Pilotprojekten den Einsatz von RFID auf Artikelebene im Verkaufsraum .
Datenschutz
Die METRO GROUP handelt im Einklang mit den nationalen Datenschutzbestimmungen . Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen freiwillig zu einem verantwortungsvollen Umgang mit RFID auf Basis der von der internationalen Standardisierungsorganisation EPCglobal verabschiedeten Richtlinien .
















